Von der Produktvision zum erfolgreichen Produkt durch Impact Mapping
Viele Produktteams liefern zuverlässig Feature über Feature. Trotzdem stellt sich oft die Frage, ob die Arbeit wirklich etwas bewirkt und ob es der richtige Impact ist. Die Antwort darauf entsteht häufig schon bei der Entscheidung, welche Features überhaupt gebaut werden sollen.
Ein bewährtes Instrument, um diese Entscheidungen wirkungsorientiert zu treffen, ist Impact Mapping. Ausgehend von einer gewünschten Veränderung, dem Ziel, wird betrachtet, welche Akteur:innen welche Verhaltensänderungen zeigen sollen und welche Maßnahmen, Produktelemente oder Experimente diese Veränderungen unterstützen können. Impact Mapping öffnet den Denkraum, um Entscheidungen konsequent an der erhofften Wirkung auszurichten, statt sich allein an Output zu orientieren.
Im Vortrag stellt Dominique die Arbeit mit einer Impact Map an einem konkreten Beispiel vor. Dabei zeigt er, wie die Produktvision als Ausgangsbasis für die Impact Map dient und welche Konsequenzen sich daraus für Priorisierung, Produktschnitt und Transparenz im Product Backlog ergeben. Ergänzend teilt er typische Stolpersteine und hilfreiche Erfahrungen.
Vorkenntnisse
- Die Teilnehmenden sollten erste Erfahrungen in der agilen Produktentwicklung haben
Lernziele
- Die Teilnehmenden können den Aufbau einer Impact Map erklären und die vier Ebenen Ziel, Akteur:innen, Impact, Deliverables korrekt voneinander abgrenzen
- Die Teilnehmenden können argumentieren, warum manche Features nicht ausreichend hilfreich sind, um ein Ziel zu erreichen
- Die Teilnehmenden verstehen, wie Experimente oder Inkremente geschnitten sein sollten, dass Lernen pro Sprint möglich wird